Die Reben brauch(t)en dringend Wasser

Das Wortspiel in der Überschrift hat seinen Grund. Die Wasserversorgung ist dieses Jahr der begrenzende Faktor in der Entwicklung der Trauben.

Somit deutet sich auch dieses Jahr wieder ein neidischer Herbst für die Winzer an: Bezüglich der Menge wegen der ungleichen Wasserversorgung, aber auch bezüglich der Mostgewichte infolge der Reifeverzögerung in den trockenen Standorten. Im Gesamtdurchschnitt zeigen die ersten Reifemessung der Statistiker in Oppenheim einen leichten Vorsprung im Mostgewicht von einer Woche gegenüber dem vergangenen Jahr. Die Säure wird dieses Jahr wieder eher moderat ausfallen und in vielen Weinbergen letztendlich zum Maß der Dinge bezüglich der Festlegung des Lesetermins werden, da gerade frische fruchtige Weißweine mit moderaten Alkoholgehalten bei den Weinfreunden begehrt sind. Die frühen roten Sorten sind schon komplett gefärbt, die späteren sind gerade mitten in der Färbung, was wir man in unserem Bild sieht immer interessante Schattierungen mit sich bringt.Die ersten Trauben wurden zwar schon für Federweißen gelesen, was wir jedoch nicht als Beginn der Weinlese sehen. Abhängig von der weiteren Witterung wird die Hauptlese in Rheinhessen regional differenziert in der ersten oder zweiten Septemberwoche beginnen.

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