Reben häckseln – Futter für das Bodenleben

Der Rebschnitt in den Weinbergen neigt sich dem Ende zu. Auch das Ausheben, also das Entfernen des abgeschnittenen Rebholzes, wird in den nächsten Tagen erledigt sein. Doch was passiert mit dem Rebholz auf dem Boden?

Das verRebhäckselnbleibt im Weinberg und wird jetzt im Frühjahr mit dem Schlepper und einem angebauten Mulchgerät kleingehäckselt. Die verholzten Triebe des vergangenen Jahres verrotten dann über den Sommer ganz langsam, bauen damit Humus auf, der wiederum nach und nach Mineralstoffe als Ernährung für die Reben freisetzt. So schließt sich ein natürlicher Kreislauf. Daran nicht unbeteiligt sind viele viele Regenwürmer, die sich über die Nahrung freuen und mit dem was sie verdaut haben den Weinbergsboden verbessern. Nebeneffekt der Zerkleinerung der Reben ist auch, dass man bei den folgenden Weinbergsarbeiten nicht über die langen Triebe stolpert.