Die große Aufholjagd ist in vollem Gange

Die Natur gleicht vieles wieder aus – das merken die Winzer derzeit wenn Sie gewissermaßen zusehen können, wie die Triebe wachsen. Waren die Weinberge bis Ende Mai noch fast 2 Wochen hinter der langjährigen Entwicklung, so legen diese in den letzten Tagen einen rasanten Spurt hin, den es aktuell gilt bei den Heftarbeiten zu bewältigen. Dazu kommt der hefige Wind der letzten Tage, bei dem die Triebe gerade weil sie so schnell gewachsen sind ganz leicht abbrechen.

Mittlerweile fangen die Weintrauben an zu blühen und wir liegen damit Mitte Juni wieder im langjährigen Mittel. Die Blüte der Reben ist relativ unspektakulär, die Blüten sind sehr filigran und im Vorbeifahren gar nicht zu sehen. Wer ein feines Näschen hat vernimmt einen leicht süßlichen Duft in der Gemarkung.Sie ist die letzte natürliche Hürde der Ertragsentwicklung des Jahrgangs, von Hagelunwettern mal abgesehen. Die weitere Ertragssteuerung mit dem Ziel der Qualitätssteigerung liegt danach in der Hand der Winzer und wird nach der Blüte sehr gezielt durch Reduktion ganzer Trauben oder auch dem Teilen von Trauben praktiziert.

Mit dem Zeitpunkt der Blüte lässt sich auch der Lesetermin prognostizieren, die Trauben benötigen etwa 100 Tage von der Blüte bis zu Reife, so dass man mit einem Lesebeginn Ende September kalkulieren kann und damit etwa 3 Wochen später als im vergangenen extrem frühen Jahr.

Quelle: Rheinhessen
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