Die Winzer sind fleißig am Reben schneiden

Nach Weihnachten geht es für die Winzer, oder immer häufiger deren Helfer, raus in die Weinberge zum Reben schneiden.

Gerade weil der Rebschnitt nach wie vor noch eine der arbeitsintensivsten aber auch qualifiziertesten Handarbeiten ist und mehr als ein Drittel der jährlich im Weinberg zu leistenden Handarbeitsstunden ausmacht, muss die Zeit von Dezember bis März effektiv genutzt werden. Das schaffen die Winzer natürlich nicht alleine, zumal oft zeitgleich auch im Keller die Weine für die Abfüllung im Frühjahr vorbereitet werden müssen. Viele Helfer vor allem aus unseren osteuropäischen Nachbarländern unterstützen sie dabei.

Die Arbeit des Rebschnitts wird in zwei Arbeitsgänge unterteilt. Zunächst sind die etwas qualifizierteren Arbeiter damit beschäftigt die Triebe des vergangenen Jahres nahezu komplett (bis auf einen oder zwei) abzuschneiden. Im zweiten Arbeitsgang muss das Rebholz aus dem Drahtrahmen entfernt werden, eine Arbeit, die oftmals von Hilfskräften gemacht wird. Hier sind jedoch in den vergangenen Jahren einige vielversprechende Geräte entwickelt worden, die diese Arbeit übernehmen. Diese Maschinen mit phantasievollen Namen wie Cane-Pruner oder Kobold ziehen das abgeschnittene Rebholz nach oben aus dem Drahtrahmen und häckseln dieses auch sofort klein.

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