Alte Weinberge machen Platz für neue

Alte Reben sind ein wichtiger Faktor, wenn es um die Erzeugung hochwertiger Weine geht. Auch bei der Selection Rheinhessen werden 25 Jahre alte Weinberg vorausgesetzt. Für den wirtschaftlichen und vor allem nachhaltigen Betrieb eines Weingutes ist es jedoch auch von Nöten von Zeit zu Zeit Weinberge zu roden und die Flächen neu zu bestocken. Derzeit liegt die Standzeit eines Weinbergs, also die Zeit von der Pflanzung bis zu seiner Rodung bei 25 bis 30 Jahren.

Roden von WeinbergenBei der Rodung wird der komplette Drahtrahmen entfernt. Die Stämme werden mit einem Spezialpflug herausgeschleudert. Die so genannten „Wingertsknorze“ sind als Dekoration oder auch als Brennstoff zur Herstellung von Holzhackschnitzel sehr begehrt. Eingefleischte Grillfreunde schwören auch auf Wingertsknorze, um den Grill anzuheizen. Die Weinbergsfläche wird anschließend ca. 70 cm tief gelockert, bevor die neuen Reben im Frühjahr gepflanzt werden.

Manche Winzer lassen die Fläche aber auch einige Jahre brach liegen, um dem Boden nach der Monokultur Rebe eine Regenerationsphase zu gönnen. Die Rebfläche ist räumlich nicht zuletzt wegen der Qualität der Weinlagen sehr stark abgegrenzt, so dass hier ein Flächentausch mit anderen Kulturen kaum möglich ist. Aus diesem Grund finden sich in den Weinbergen mittlerweile immer öfter Leguminosenmischungen als Begrünungseinsaat, die das Bodenleben vital halten.

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