Rasantes Triebwachstum verlangte vollen Einsatz

Die letzten Wochen hatten die Winzer mit den Laubarbeiten in den Weinbergen alle Hände voll zu tun. Durch das heiße Wetter sind die Reben rasant gLaubschneiderewachsen. Manche Weinberge sahen zwischendrin völlig zerzaust aus.

 

Aber nun ist das was bei den Laubarbeiten  noch von Menschenhand erledigt werden muss geschafft. Die Triebe sind alle in den Drahtrahmen gesteckt und die überflüssigen Triebe am Boden und am Stammkopf wurden entfernt.

Die Kürzung der Triebe übernimmt jetzt der Laubschneider und auch die Entblätterung der Traubenzone wird maschinell erledigt. Die Trauben füllen sich jetzt schnell und erreichen in den nächsten Tagen ihre endgültige Größe und die ist dieses Jahr bei den weniger als sonst üblichen Trauben beträchtlich. Danach beginnt die Zuckereinlagerung, also die eigentliche Reife.

In manchen Gemarkungen müssen die Winzer dieses Jahr den einen oder anderen „Stolperstein“ erleben. Nicht nur, dass der Ertrag vom Frost dezimiert wurde, dann stresste die lange Trockenperiode die Reben und nun kam auch noch örtlich Hagel hinzu. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es wenigstens kaum Probleme mit  Pilzkrankheiten.