Blick in den Weinberg

Die Arbeit am Jahrgang 2015 beginnt

Die ersten Winzer gehen jetzt schon wieder raus in den Weinberg zum Reben schneiden. Viele Weingüter bearbeiten mittlerweile eine solch große Rebfläche, dass sie schon jetzt mit dieser immer noch sehr arbeitsintensiven Maßnahme beginnen müssen.

Mit dem Rebschnitt werden die ersten Weichen für den neuen Jahrgang gestellt. Nahezu alle Triebe, die im letzten Jahr gewachsen sind, werden jetzt abgeschnitten. Ein Trieb soll nur stehen bleiben, aus dessen Knospen, oder wie der Winzer sagt „Augen“, die Triebe des kommenden Jahrgangs wachsen. Je nach Rebsorte verbleiben etwa 10 bis 12 Augen pro Stock. Je größer die Augenzahl je Stock, desto größer die potentielle Ertragserwartung. Wenn man eine Knospe in der Mitte teilt, kann man sogar schon jetzt die Trauben des nächsten Jahres sehen.

Zunächst werden vorwiegend die frosthärteren Rebsorten wie Riesling oder die Burgundersorten geschnitten. Mit den frostempfindlichen Rebsorten wie Portugieser, Dornfelder oder Silvaner warten die Winzer noch etwas. Ab März treten in der Regel keine Minustemperaturen von 15° und mehr auf, die den Reben schaden könnten.

Das Thema „Eiswein“ wird wohl dieses Jahr aufgrund der milden Temperaturen und des vielen Regens komplett ausfallen.

Quelle: Rheinhessenwein

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