Blick in den Weinberg

2014 – Herbst

Das Roden von alten Weinbergen

Die Reben werden immer älter, aber hin und wieder ist das Roden unvermeidlich.

Hin und wieder ist das Roden der Reben unvermeidlich, auch wenn die Weinberge in den letzten Jahren immer älter werden. Etwa 25 bis 30 Jahre alt wird ein Weinberg derzeit durchschnittlich, manche auch noch viel älter. Das forcieren die Winzer auch, denn je älter ein Weinberg, desto filigraner strukturiert sind seine Weine. Die Wurzeln sind dann ganz weit, teilweise über 10m tief in den Boden eingedrungen und fördern die gesamte Mineralik in die Weine.

Aber manchmal will ein Winzer die Rebsorte wechseln, sind die Zeilen zu schmal oder die Rebstöcke sind einfach nicht mehr wuchsstark und dann wird der komplette Weinberg gerodet. Dabei wird auch der komplette Drahtrahmen entfernt. Die Stämme werden mit einem Spezialpflug herausgezogen. Die so genannten „Wingertsknorze“ sind als Dekoration oder auch als Brennstoff äußerst begehrt. Die Weinbergsfläche wird anschließend ca. 70 cm tief gelockert, bevor die neuen Reben im Frühjahr gepflanzt werden. Manche Winzer lassen die Fläche aber auch einige Jahre brach liegen, um dem Boden eine Regenerationsphase zu gönnen.

Mit schwerem Gerät werden die Rebknorze und die Wurzeln entfernt.Quelle: www.rheinhessen.de
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