Jahrgang 2012, ein erstes Fazit…

Der Jahrgang 2012 liefert allen Grund zur Freude

Erste Vorboten des neuen Jahrgangs in den nächsten Tagen im Verkauf

Auch die Weinmajetäten waren bei der Lese des Majestätenweinbergs mit der Qualität voll zufrieden.

Zugegebenermaßen ist es bei den Weinfreunden eher noch die Vorfreude, aber lange brauchen Sie sich auch nicht mehr zu gedulden, denn die ersten Weine des Jahrgangs 2012 dürften die nächsten Tage in den Verkauf kommen.
Normalerweise sind die Winzer in Rheinhessen noch früher dran, dieses Jahr war jedoch die Weinlese recht spät weshalb auch erst jetzt die ersten Weine abgefüllt werden.

Was dürfen Sie von dem Jahrgang erwarten? Zugegebenermaßen sind die ersten Weine nicht unbedingt das Spiegelbild des neuen Jahrgangs. Der Großteil der Weine reift noch im Fass, viele Rieslinge gären gar noch und bei den Rotweinen denkt noch kaum ein Winzer an die Abfüllung. Die ersten vorwiegend abgefüllten Weißweine, die in den nächsten Wochen im Verkauf sind, lassen jedoch das fulminante Aroma des Jahrgangs erahnen.

Die Winzer konnten dieses Jahr in aller Ruhe die Vollreife der Trauben abwarten. Durch die kühlen Nachttemperaturen während der Reife entwickelte sich das Aroma optimal und wurde auch nicht durch den Botrytis-Pilz beeinträchtigt. Dieser hatte bei der extrem dicken Beerenhaut, den kleinen Beeren mit lockerem Traubenaufbau und nicht zuletzt auch durch die Trockenheit keine Chance. Auch den roten Trauben kamen diese Faktoren für die Farbentwicklung zugute. Lediglich die Bereitung von edelsüßen Auslesen oder Beerenauslesen gestaltete sich durch die ausbleibende Edelfäule etwas schwierig.

Die Mostgewichte der vollreifen Trauben stiegen bei fast allen Rebsorten in einen Bereich um die 90° Oechsle. Sie blieben aber dennoch so moderat, dass sie nicht zu alkoholbetonten, schweren Weinen vergoren. Die Säurewerte blieben dabei stabil, so dass die Weine ihr fruchtig-frisches Mundgefühl auf jeden Fall lange behalten werden. Die roten Trauben liefern beste Voraussetzungen für intensive und dichte Rotweine und zeigen schon jetzt ein enormes Farbpotenzial.

Die Erntemengen führten im einen oder anderen Fall jedoch zu neidischen Blicken unter den Winzern. Ganz klar war aber festzustellen, dass die Weinberge, die im letzten Jahr gute Erntemengen bescherten, in diesem Jahr deutlich weniger Ertrag brachten. Andere Weinberge wiederum, die im letzten Jahr beispielsweise durch den Maifrost geschädigt wurden, konnten die Einbußen des vergangenen Jahres ordentlich ausgleichen. Über ganz Rheinhessen gesehen kam statistisch gesehen ein Ertrag von 4 bis 5 % unter dem langjährigen Mittelwert heraus oder in absoluten Zahlen ausgedrückt sind dies ca. 2,4 Mio hl. Die genauen Zahlen stehen erst Anfang des kommenden Jahres fest.

Von rebsorten-typischen Basisweinen über solide Ortsweine bis hin zu hochwertigen Lagenweinen konnte die komplette Qualitätspyramide abgedeckt werden. Und das sollten Sie nutzen, um sich von Ihrem Lieblingswein die eine oder andere Flasche in den Keller zu legen, denn zwei so tolle Jahrgänge hintereinander gab es schon lange nicht mehr.

Quelle: Rheinhessenwein

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2 Kommentare zu „Jahrgang 2012, ein erstes Fazit…

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