Jahrgang 2011 (3)

Ein wieder mal außergewöhnliches Weinjahr geht in die entscheidende Phase: Die Traubenreife ist in vollem Gange und die Weinernte steht vor der Tür.  Die Mostgewichte hier an der Nahe und im nördlichen Rheinhessen liegen ähnlich der Jahre 2007 und 2003, wobei die Säurewerte noch sehr stabil sind. Außergewöhnlich war in diesem Jahr vor allem, zumindest bei uns in Hackenheim, die große Trockenheit im Frühjahr, die bis in den Sommer anhielt. Kleinere Niederschläge im Juni und Juli vertrockneten schneller, als dass sie in den Boden eindringen konnten. Vor allem die jüngeren  Weinberge litten sehr unter dieser Dürre. Anfang August kam dann endlich der ersehnte durchdringende Regen und die Weinberge blühten förmlich auf. Der fast 14 tägige Vegetationsvorsprung durch die Wärme im Frühjahr, wurde durch die durchwachsenen Sommertemperaturen zum Glück etwas gebremst und zurzeit sind wir im langjährigen Mittel. Im Gegensatz zu den Kollegen an der Mosel und in Rheinhessen hatten wir bis jetzt in diesem Jahr Glück bei den öfters auftretenden Gewittern. Außer 30 Liter Niederschlag vergangenen Freitag und Samstag gab es bei uns keine unerwünschten Begleiterscheinungen wie Sturm oder Hagel.  Die Ernte wird, wenn es die nächsten Tage trocken bleibt, wahrscheinlich in der dritten Septemberwoche bei uns beginnen.

Das Wetter in dieser Woche war wie bestellt: nachts kühl, tagsüber sonnig, trocken und warm. Der größte Teil der Beeren der frühen Sorten die aufgeplatzt waren, sind dadurch eingetrocknet. Bei den spätreifenden Sorten werden diese Trauben, jetzt entfernt.

Peter

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