Reben schneiden und Jahrgang 2008

In den ersten Wochen des neuen Jahres steht natürlich der Rebschnitt, als die bei uns am wenigsten mechanisierbare Arbeit, wieder im Mittelpunkt. 2009 ist das ähnlich, nachdem die Kälteperiode in den ersten Januartagen mit bis zu -15° C  vorbei war und die Reben die Temperaturen ohne Frostschäden   überstanden haben, ging es mit voller Kraft an die Rebschere. Viele Winzer warteten die Kältephase ab, um bei eventuellen Frostschäden beim Rebschnitt reagieren zu können und entsprechend mehr Fruchtaugen stehen zu lassen. Zeitweise waren bei Sonne und Schnee mehr Spaziergänger draussen als Winzer. (Foto)

Im Weinkeller werden jetzt die 2008er Rotweine, die in den letzten Wochen  ihre malolaktische Gärung beendet haben, umgelagert. Dabei wird die Hefe entfernt. Die frischgeleerten Fässer werden mit Wasser geschwenkt und

dann wieder mit Spätburgunder, Portugieser und Dornfelder  befüllt. Im oberirdischen Weissweinkeller herrschen immer noch nur 4°C. Die dicken Bruchsteinwände sind sehr träge, so dass die Temperatur nur sehr langsam sank, aber genauso langsam wieder steigt. Wir unternehmen zur Zeit natürlich auch nichts, um diesen Temperaturanstieg zu beschleunigen. Wenn es auch keine angenehmen Arbeitsbedingungen sind, waren die letzten Wochen doch ideal um den Weinsteinausfall im Fass zu provozieren. Ansonsten werden die Weissen „in Ruhe“ gelassen und nur von Zeit zu Zeit probiert,  alleine, zu zweit oder gerne auch  mit Kollegen, deren objektive Meinung für uns sehr wichtig ist. (Umgekehrt ebenfalls!!)

Peter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s