Riesling 2007

Diese Woche stand neben der zur Zeit laufenden Weinbergsheftarbeit die Abfüllung der 2007er Rieslinge im Mittelpunkt. Es war mir nicht unlieb: 12 Grad im Keller tauscht man gerne gegen schwüle 28 im Weinberg, zumal der neue Jahrgang einem die Arbeit im Weinkeller nicht als Last, sondern eher als Lohn für die geleistete Arbeit erscheinen lässt. Ich hatte schon hier und dort berichtet. Jetzt sind sie also in der Flasche, verkorkt, verschraubt, etikettiert und verpackt und obwohl es das „Dümmste“ ist und jeder Fachmann davon abrät, wird es immer wieder gemacht:

Neuer Riesling in den Kühlschrank und spätestens am nächsten Tag muss eine Flasche geöffnet werden. So kurz nach der Füllung präsentieren sich die Weine oft in schlechter Form: lange Gärung, langes Hefelager, reduktiver, schonender Ausbau ohne mechanische Beanspruchung, dann Filtration und Abfüllung hintereinander, dass benötigt einige Wochen bis der Wein sich davon erholt hat und sein ganzes Potential wieder zeigt. Wir werden weiterhin testen!!

Peter

Bevor ich´s vergesse: Mir hat er trotz Füllschock klasse geschmeckt, getrunken zur Vesper mit hausgefertigter, französicher Saucisson und gereiftem Ziegenkäse (Foto hier)

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