WEINELF gewinnt „EM-Vorspiel“ gg. Österreich

4:0 Sieg in der BRITA-Arena in Wiesbaden

Man sah den WEINELF-Spielern die Erleichterung nach dem 4:0 Sieg gegen das Team der österreichischen Winzer an. Nach zwei Niederlagen in zwei Spielen gegen die Kollegen aus der Alpenrepublik wäre eine erneute Niederlage – gerade im Vorfeld der Fußballeuropameisterschaft – ein schwerer Schlag gewesen.

2x Kaul, 1x Probst beim Warmmachen

So aber feierten die deutschen Weinprofis den Sieg zusammen mit den gut 200 Zuschauern in der Wiesbadener BRITA-Arena ausgelassen.

„Das Spiel sollte ein Vorgeschmack auf die EM sein, wo Deutschland auf Gastgeber Österreich trifft. Jetzt drücken wir die Daumen, dass Jogis Jungs diese Steilvorlage aufnehmen und Österreich ähnlich deutlich schlagen,“ hofft WEINELF Präsident Norbert Heine.

Die WEINELF begann druckvoll und schaffte nach wenigen Minuten durch Kaiserstuhl-Winzer Rainer Probst das 1:0. Stefan Winter aus Rheinhessen hatte präzise geflankt. In der Folge war die Begegnung ausgeglichen, beide Teams hatten Torchancen, es dauerte allerdings bis zur 70. Minute ehe der Rheinhesse Michael Gutzler die WEINELF-Fans mit der 2:0 Vorentscheidung erlöste. Bei den Gästen aus Österreich machten sich nun Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Die WEINELF nutzte die Feldüberlegenheit und erhöhte durch Weinjournalist Steffen Maus auf 3:0 ehe Teammanager Claus Gerstadt nach schöner Vorarbeit von Peter Kühn zum Endstand traf.

Unabhängig vom Spielausgang resümierte Präsident Heine: „Wir freuen uns, dass wir die Begegnung mit den österreichischen Freunden nun schon im dritten Jahr zustande bekommen haben. Wir freuen uns außerdem, dass so viele Wein- und Fußballfreunde den Weg ins Stadion gefunden haben.“

Nach dem Schlusspfiff im Stadion war der Abend allerdings noch lange nicht beendet. Bei der dritten Halbzeit auf Schloss-Vollrads im Rheingau genossen die beiden Mannschaften und alle Freunde der WEINELF Spitzenweine der beteiligten Winzer aus beiden Ländern.

Auch die Gegeneinladung wurde bereits ausgesprochen. Im kommenden haben die österreichischen Winzer dann mit Heimvorteil Chance auf eine Revanche.

Fußball-Klassiker
Deutschland gegen Österreich ist nicht nur bei den Profis ein Fußball-Klassiker auch für die WEINELF sind die Kollegen aus der Alpenrepublik mittlerweile ein regelmäßiger Gegner. Das erste Aufeinandertreffen endete 2006 im Olympiastadion München mit einer 2:1 Niederlage und 2007 am Neusiedlersee gewannen die Österreicher mit 3:1.

„Cordoba war gestern, heute ist Wiesbaden,“ so brachte WEINELF-Mittelfeldmotor Armin Diel in Errinnerung an die historische Niederlage bei der WM1978 die Situation nach dem Spiel in der BRITA-Arena auf den Punkt.

WEINELF-Kader
WEINELF-Trainer Lothar Böhm konnte in Wiesbaden aus dem vollen schöpfen. Der Kader gegen Österreich bestand aus über 20 Spielern. Mit dabei waren u.a. die Rheingauer Winzer Bernd & Andreas Spreitzer, Peter Kühn sowie Alexander Jung. Aus Rheinhessen kamen die Winzer Michael Gutzler, Kristian Dautermann, Stefan Winter, Peter Kaul, Jochen Dreissigacker und Philipp Wittmann. Gernot Hain von der Mosel und Rainer Probst vom Kaiserstuhl waren dabei ebenso wie Armin Diel von der Nahe und Michael Kern aus Württemberg.

Außerdem im Kader von der Forschungsanstalt Geisenheim Prof. Hans-Rainer Schultz und Michael Ludwig, Rolf Stocké von Erbslöh, Rheingau-Künstler Michael Apitz, der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes Norbert Weber, Robert Lönarz und Edmund Diesler vom Bund Deutscher Oenologen, Andreas Kaul vom Deutschen Weininstitut, die Weinautoren Rudi Knoll und Dr. Steffen Maus, Weinmarktingexperte Norbert Heine und Wein-Fotograf und Teammanager Claus Gerstadt. Im Tor standen Vinothekenarchitekt Jürgen Fladung und Christian Wolf von Mövenpick Wein Deutschland.

WEINELF Deutschland
Bei der WEINELF wollen fußballbegeisterte Weinprofis aus allen Weinanbaugebieten den deutschen Wein im Umfeld ihrer Spiele öffentlichkeitswirksam in Szene setzen. Mit dabei sind deutsche Top-Winzer genauso wie führende Oenologen und Profis aus dem Weinmarketing. Neben der sportlichen Begegnung soll bei der WEINELF auch immer der Genuss im Vordergrund stehen. So gehört eine „dritte Halbzeit“ immer zum festen Programm eines Spiels.

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