Mundschenk-Meister

Laut wein-plus-Glossar stammt der Beruf des Sommeliers vom mittelalterlichen Mundschenk ab. Das altfranzösiche Wort „somme“ bedeutet „Amtspflicht“ und deutet auf die Wichtigkeit der Tätigkeit hin. Das spricht wieder für den Stellenwert guten Essens und Trinkens bei unserem westlichen Nachbarn.
Dabei zählte seinerzeit der komplette Bereich von Geschirr, Tischwäsche, Brot und Wein zu den Aufgaben des Sommeliers. Heute kann er/sie sich ganz auf den Wein konzentrieren.

DWIIn der gehobenen Gastronomie ist der Sommelier nämlich zuständig für den Weinkeller eines Restaurants inkl. Beratung der Gäste. Welcher Wein passt zu den ausgewählten Speisen…

Das Deutsche Weininstitut kürte nun den besten dieses Berufsstandes im Lande: Er heißt in diesem Jahr Pietro D’Alto aus Porto Ercole. Bis vor sieben Monaten hat er noch in der „Vila Vita“ Hotel und Residenz Rosenpark in Marburg gearbeitet. Er gewann heute den Deutschen Weinkellnerwettbewerb. Den 2. Platz in diesem Wettbewerb errang der 25jährige Stefan Doktor. Er arbeitet als Sommelier im „Bollants im Park“, Bad Sobernheim. Den 3. Rang belegte Eduardo Capurro aus Brühl.

dwiAußerdem konnte sich auch der Nachwuchs beweisen: Den ersten Platz beim 23. Juniorenwettbewerb für Nachwuchskräfte in Gastronomie und Handel errang Melanie Layer, 23jährige Restaurantfachfrau im „Fährhaus Munkmarsch“ auf Sylt. Die 20jährige Kerstin Giczi belegte den 2. Platz. Sie arbeitet als Trainée im BASF-Business-Hotel René-Bohn in Ludwigshafen. Daniel Kiowski, Restaurantfachmann im Arabella Grandholte in München, errang den 3. Platz.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

21 Weinkellner bzw. Sommeliers sowie 22 Auszubildende und junge Mitarbeiter aus Gastronomie und Handel hatten sich den Wettbewerben gestellt, die am 28. und 29. Oktober 2007 im Dorint Sofiltel Pallas Wiesbaden stattfanden. Von den Teilnehmern wurden zum Teil sehr spezielle Kenntnisse über die typischen Rebsortenmerkmale deutscher Weine, die Strukturdaten zum Weinbau und Weinmarkt, die Weinbereitung und das Weinrecht erwartet. Darüber hinaus mussten die Teilnehmer in vergleichenden Degustationen deutsche Weine und andere internationale Weine erkennen und u.a. nach Anbaugebieten, Jahrgängen und Rebsorten bestimmen.

Die Finalisten stellten sich abschließend einer speziellen Fachbefragung durch die Jury. Die Sieger erhielten als Preise Stipendien, Raritäten aus der Schatzkammer des Deutschen Weininstituts, Seminargutscheine und weitere wertvolle Sachpreise.

Das Deutsche Weininstitut führte den Juniorenwettbewerb in enger Zusammenarbeit mit dem Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und den Weinkellnerwettbewerb mit der Sommelier-Union Deutschland durch. Während die Sommelierunion und der VSR vor allem die Jury stellte, gehören Vorbereitung, Durchführung und Finanzierung der Wettbewerbe zu den Aufgaben des Deutschen Weininstituts.

siehe auch www.deutscheweine.de

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