Weintipp in der Westdeutschen Zeitung

Da ist uns doch neulich ein Presseausschnitt ins Haus geschneit, über den wir uns ganz besonders gefreut haben. Weinjournalist Wolfgang Faßbender schreibt in der Westdeutschen Zeitung vom 7. April „Geiz ist geil kennt keine Hanglage“.

Faßbender erklärt, warum Weine, die im Supermarkt für 1,99 Euro über den Ladentisch gehen keine handwerklich gemachten Weine von Winzern sein können. Diese Preise können realisiert werden, wenn der Wein industriell hergestellt wird, sprich in großen Mengen, damit die Kalkulation aufgeht. Der Wein darf am Ende nicht mehr als 0,75 Euro kosten, denn dazu kommen ja noch Kosten für Flasche, Verschluss, Gewinnspanne beim Handel etc.

Danach stellt der Autor die Kalkulationsgrundlage der kleineren Betriebe, der Familienweingüter gegenüber, wie wir eins sind. Und völlig richtig stellt er fest, dass in der Rechnung dieser Betriebe die Arbeitsleistung von Familienmitgliedern mit eingerechnet ist – ohne Bezahlung.

Hier sei ein kleiner Exkurs erlaubt: Unsere Oma feiert heute Ihren 91ten Geburtstag. Im letzten Herbst war sie noch in der Weinlese und ich wüßte nicht, was sie in diesem Jahr davon abhalten sollte, wieder bei der Ernte zu helfen… Herzlichen Glückwunsch Oma!

So, jetzt wissen Sie, warum die Weine bei uns keine 1,99 kosten können.

Den Text zu unserem ProEquis Riesling, den Faßbender in dem Artikel außerdem vorstellt, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

Westdeutsche Zeitung

Andreas

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