Kaffee, Espresso u. a.

Auf den ersten Blick hat das Thema Kaffee zunächst einmal nichts mit Wein und damit unserem Weblog zu tun aber wir schauen auch gerne mal über den Tellerrand. Deswegen haben wir jetzt die Kategorie „Genießen“ hinzugefügt. Dort wird dann ab und an, berichtet, was uns so auf den Teller, in die Pfanne, auf den Grill oder ins Glas gekommen ist.

EspressoZurück zum Kaffee. Er gehört zu einem guten Essen dazu und auch wir genießen gerne einen Espresso nach dem Dessert. Aber was steckt dahinter oder besser was steckt drin im Espresso?

Die Damen und Herren von Espresso-International – einem gut sortierten Fachhändler – haben 2004 ein Kaffee-Lexikon – oder wie sagt man heute, ein Wiki – ins Leben gerufen. Es hat zwar ganze drei Jahre gedauert, bis wir darauf gestoßen sind aber wir wollten es Ihnen dennoch nicht vorenthalten. Hier bleibt so gut wie keine Frage unbeantwortet… Zum Kaffee-Wiki bitte hier entlang.

In Italien, wo die Espressokultur besonders gepflegt wird, gibt es sogar ein nationales Institut für italienischen Espresso. Dort werden die Richtlinien für den perfekten Espresso festgelegt. Demnach benötigt man exakt 7 Gramm (+/- 0,5 g) gemahlenen Kaffee. Die Ausgangstemperatur des Wasser liegt bei 88 °C +/- 2°C. Der fertige Espresso sollte 67 °C heiss sein, hier sind 3°C Toleranz nach oben oder unten „erlaubt“. Das Wasser wird mit einem Druck von acht bis zehn bar durchgejagt. Ideal sind neun bar. Und die optimale Durchlaufzeit beträgt 25 Sekunden +/- 2,5. Eine Tasse Espresso soll ca. 100mg Koffein enthalten und diese verteilen sich auf (inkl. Crema) 25ml Flüssigkeit. Soviel hat ein „anständiger“ Espresso.

Und ich dachte schon, die Weinbereitung sei schwierig…

Und wie bestellt man einen oder besser zwei Espresssos/i in einem Restaurant?
„Zwei Espressos bitte“, „Zwei Espressi bitte“?
Schwierige Sache. Ich empfehle den eleganten Umweg, will man nicht als Ignorant (Espresso/s) oder als Snob (Espressi) gelten. Bereits häufig praktiziert und auch immer mit Erfolg: „Ich hätte gerne zwei mal ein Espresso“ 🙂

In einem Selbstversuch habe ich eben übrigens die Zubereitung eines „optimalen“ Espresso geübt. Lecker, zur Nachahmung empfohlen.

Andreas

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