Letzte Event-Updates

Die Winzer drehen an der Qualitätsschraube

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Die Sonne der letzten Tage hat den Reben gut getan. Die kalten Nächte Ende April haben die Knospen in fast allen Lagen unbeschadet überstanden. Die nächsten Tage stehen zwar kalendarisch noch die Eisheiligen an, es sieht jedoch nicht nach frostigen Nachttemperaturen aus.

Mittlerweile sind überall kleine Triebe gewachsen, an denen man sogar schon die Trauben oder wie der Fachmann sagt „Gescheine“ erkennen kann. Die Winzer entfernen jetzt neben den unerwünschten Trieben am Stamm auch die gerade bei den Burgundersorten häufig auftretenden Doppel- oder gar Dreifachtriebe. So wird zum einen der Ertrag reduziert, aber auch in der Laubwand für mehr Licht und Luft gesorgt, was für eine schnellere Abtrocknung der Trauben aber auch für eine bessere Besonnung sorgt.
Die Begrünungen wurden jetzt überall gemulcht und teilweise auch in den Boden eingearbeitet, was den Humusgehalt der Böden erhöht.

In Rheinhessen ist wieder Hiwwel-Touren-Zeit!

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„Hiwwel“ ist der rheinhessische Mundartbegriff für Hügel. Bei den sogenannten „Hiwwel-Touren“ handelt es sich um vier ganz besondere Premiumwanderwege in Rheinhessen.

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Es wird endlich Frühling in Rheinhessen. Zeit, sich wieder hinaus in die Natur zu wagen, den einen oder anderen Hügel zu erklimmen – und die Landschaft und die Winzerdörfer entlang des Wegs zu genießen. Die zertifizierten Prädikatswanderwege durch das Hügelland laden jetzt förmlich dazu ein, denn überall fängt die Natur sich an zu recken!
Eine „Hiwwel-Tour“ ist rund 10 Kilometer lang und immer ein Rundweg. Es geht durch Weinberge und Wälder, die Wegeführung ist abwechslungsreich und die Ausblicke sind grandios. Gutes Schuhwerk ist immer empfehlenswert. Und etwas Kondition mitunter auch. Denn manch ein „Hiwwel“ kann es mit knapp 300 Höhenmeter auch schon mal in sich haben.
Zu den Besonderheiten einer „Hiwwel-Tour“ gehört übrigens auch die Beschilderung: Den Rest des Beitrags lesen »

Schönste Weinsichten 2016 gesucht

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Es handelt sich dabei um besonders spektakuläre Aussichtspunkte, die in eine (Rad-) Wanderung eingebunden werden.

Vom 1. bis zum 31. März 2016 kann jeder aus den Vorschlägen der Anbaugebiete online auf www.generation-riesling.de/news/schoenste-weinsichten-2016/ seinen Favoriten wählen. Die schönste Weinsicht jedes Anbaugebiets wird anschließend vor Ort mit einer drei Meter hohen Stele des Mainzer Künstlers Ulrich Schreiber gut sichtbar gekennzeichnet und im Verlauf des Jahres offiziell eingeweiht.

Unter allen Teilnehmern an der Online-Abstimmung verlost das DWI zehn attraktive Sachpreise. Die ersten drei Gewinner erhalten einen Artikel ihrer Wahl aus dem Onlineshop des DWI (www.shop.deutscheweine.de). Den Rest des Beitrags lesen »

In den Startlöchern……

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Die Traubenreife geht in die entscheidenede Phase, wir brauchen jetzt keinen Regen mehr. Die Niederschläge in der letzten Woche haben die Stressituation etwas entspannt und die Beeren haben sich gefüllt. Auf den leichten Böden Richtung Nahe sieht man gerade bei den jungen Reben jetzt die Trockenschäden dieses niederschlagsarmen Sommers: Die unteren Blätter sind schon verfärbt und teilweise abgestorben. Gerade hier ist eine intensive Kontrolle der Traubenreife nötig.

Lesebeginn bei Müller Thurgau wird in der letzten Septemberwoche sein. In den nächsten Tagen auf dem Programm: Trauben probieren, Zucker und Säure messen und hoffen, dass das Wetter so bleibt wie in den letzten Tagen….

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Müller Thurgau Mininmalschnitt

Blick in den Weinberg

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Die Beeren legen mächtig zu

Trauben im Juli, © DWI

Man konnte förmlich zusehen, wie sich die Beeren nach der Blüte in den vergangenen Wochen trotz der knappen Wasservorräte gefüllt haben. Der Regen fiel nur in Form von lokal begrenzten Gewitterschauern, so dass in vielen Lagen die Böd en immer noch stark ausgetrocknet sind. Manche Winzer berichten in solchen Lagen gar schon von sich färbenden Beeren, was die beginnende Reife andeuten würde. Dieses Phänomen kann aber auch durch die Wasserknappheit bedingt sein.

Jetzt ist das Augenmerk der Winzer auf die Gesunderhaltung der Trauben gerichtet. Es gilt neben der raschen Abtrocknung der Trauben zu vermeiden, dass die Beeren sich im Falle von stärker einsetzenden Niederschlägen gegenseitig abquetschen. Einige Winzer haben die Trauben bereits in der Mitte geteilt, um mehr Platz für das Dickenwachstum der Beeren zu schaffen.

Die Entbl ätterungsmaßnahmen zählen mittlerweile zu den Standardaufgaben qualitätsorientierter Winzer und sind überall abgeschlossen. In der derzeitigen Vegetationsphase und bei der starken Sonneneinstrahlung besteht auch die Gefahr von Sonnenbrand für die Beeren. Der nächste Zeitpunkt für die Entblätterung wäre dann wieder mit dem Reifebeginn möglich, da die Sonne dann nicht mehr so intensiv scheint und die weichwerdenden Beeren unempfindlicher sind.

Jetzt noch etwas Regen, ab Mitte August viel Sonne – aber nicht mehr so heiß – und trocken, dass wäre der Wettertraum der Winzer und auch die besten Voraussetzungen für den Jahrgang 2015. Aus den Erfahrungen vom letzten Jahr halten sich die Winzer derzeit noch mit Jahrgangsprognosen sehr zurück. Theoretisch wird nach der Regel von den 100 Tagen nach der Blüte die Lese etwa Mitte September beginnen, und erst dann kann man definitiv etwas zum 2015er sagen.

Rheinhessische Weinprinzessin in Bourg en Bresse

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Zum 11. Mal präsen­tier­ten das Hacken­hei­mer Weingut Kaul seine Weine auf der »Foire aux Vins« in Ceyceriat, einem Nachbar­ort der Bad Kreuz­nacher Partner­stadt Bourg en Bresse.

Rheinhessische Weinprinzessin in Bourg en Bresse

Mit dabei war auch die Hacken­hei­me­rin Veronika Wügner, die seit letztem Jahr als rhein­hes­si­sche Weinprin­zes­sin das Anbau­ge­biet reprä­sen­tiert.

Die Veran­stal­ter und natür­lich auch zahlrei­che Gäste waren sehr angetan von der deutschen Hoheit und freuten sich, dass Veronika zusam­men mit der örtli­chen Weinkö­ni­gin Lisa die Veran­stal­tung eröff­nete. Auch beim tradi­tio­nel­len Rundgang der Majes­tä­ten, zusam­men mit den Mitglie­dern des Weinor­dens »La grappe d´or« wurden viele Fragen zur Amtszeit und zum deutschen gestellt. Für Veronika kein Problem, sie studierte ein halbes Jahr in Frank­reich und parlierte auf bestem Franzö­sisch mir den weinin­ter­es­sier­ten Franzo­sen.

Auch am Kaulschen Weinstand war sie aktiv und erklärte die Beson­der­hei­ten der deutschen Weine.

»Auch in diesem Jahr sind wir wieder sehr zufrie­den mit dem Besuch an unserem Stand. Das Haupt­in­ter­esse galt wieder unserer Spätlese und vor allem unserem Eiswein mit seiner inter­es­san­ten Geschichte.«

bilan­zierte der Hacken­hei­mer Winzer .

Foto oben: v. r. Weinprin­zes­sin Veronika, Xavier Breton (Depar­te­ments Abgeord­ne­ter), Weinkö­ni­gin Lisa, Winzer Peter Kaul

 

Blick in den Weinberg

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Die Arbeit am Jahrgang 2015 beginnt

Die ersten Winzer gehen jetzt schon wieder raus in den Weinberg zum Reben schneiden. Viele Weingüter bearbeiten mittlerweile eine solch große Rebfläche, dass sie schon jetzt mit dieser immer noch sehr arbeitsintensiven Maßnahme beginnen müssen.

Mit dem Rebschnitt werden die ersten Weichen für den neuen Jahrgang gestellt. Nahezu alle Triebe, die im letzten Jahr gewachsen sind, werden jetzt abgeschnitten. Ein Trieb soll nur stehen bleiben, aus dessen Knospen, oder wie der Winzer sagt „Augen“, die Triebe des kommenden Jahrgangs wachsen. Je nach Rebsorte verbleiben etwa 10 bis 12 Augen pro Stock. Je größer die Augenzahl je Stock, desto größer die potentielle Ertragserwartung. Wenn man eine Knospe in der Mitte teilt, kann man sogar schon jetzt die Trauben des nächsten Jahres sehen.

Zunächst werden vorwiegend die frosthärteren Rebsorten wie Riesling oder die Burgundersorten geschnitten. Mit den frostempfindlichen Rebsorten wie Portugieser, Dornfelder oder Silvaner warten die Winzer noch etwas. Ab März treten in der Regel keine Minustemperaturen von 15° und mehr auf, die den Reben schaden könnten.

Das Thema „Eiswein“ wird wohl dieses Jahr aufgrund der milden Temperaturen und des vielen Regens komplett ausfallen.

Quelle: Rheinhessenwein