Im Finale des Rebschnitts – so schnell wie nie zuvor

In den letzten Wochen waren die Winzer sehr fleißig beim Rebenschneiden. Wegen des schönen Wetters konnten sie fast jeden Tag rausgehen, so dass jetzt schon so viele Weinberge geschnitten sind, wie in der vergangenen Jahren schon lange nicht mehr.

Jetzt sind vorrangig noch die jungen Weinberge zu schneiden, da diese frostempfindlicher sind und daher immer bis zum Schluss aufgehoben werden. Sobald die Knospen anschwellen muss diese Arbeit erledigt sein. Bei einem frühen Frühjahr kann das bereits im März soweit sein. Aber mal ein oder zwei Tage Fastnacht feiern ist immer drin …Helau

Optimales Wetter für den Rebschnitt

Rebschnitt im Winter

Die Winzer lieben dieses Wetter. Trocken, Sonnenschein und kalt aber nicht zu kalt. Warm eingepackt stehen sie zurzeit draußen im Weinberg und sind eifrig am Schneiden der Reben.

Gerade weil der Rebschnitt nach wie vor noch eine der arbeitsintensivsten aber auch qualifiziertesten Handarbeiten ist und mehr als ein Drittel der jährlich im Weinberg zu leistenden Handarbeitsstunden ausmacht, muss dieBlick in den Weinberg Janunar 2017

Gerade weil der Rebschnitt nach wie vor noch eine der arbeitsintensivsten aber auch qualifiziertesten Handarbeiten ist und mehr als ein Drittel der jährlich im Weinberg zu leistenden Handarbeitsstunden ausmacht, muss die Zeit von Dezember bis März gut genutzt werden.An jedem Rebstock müssen je nach Rebsorte und Wuchs durchschnittlich etwa 8 bis 12 Schnitte vollzogen werden. Das macht bei dem Tagespensum eines Winzers über 10.000 Schnitte. Seit einigen Jahren können sie auf technische Unterstützung zurückgreifen. Die mit bloßer Muskelkraft betriebene Handschere wurde durch elektrische und pneumatische Scheren ersetzt.

Damit sind die Reben aber erst abgeschnitten. Im zweiten Arbeitsgang muss das Rebholz aus dem Drahtrahmen entfernt werden, eine Arbeit, die oftmals von Hilfskräften gemacht wird. Hier sind jedoch in den vergangenen Jahren einige vielversprechende Geräte entwickelt worden, die diese Arbeit übernehmen. Sie ziehen das abgeschnittene Rebholz aus dem Drahtrahmen nach oben und häckseln dieses auch sofort klein.

Zeit von Dezember bis März gut genutzt werden.

An jedem Rebstock müssen je nach Rebsorte und Wuchs durchschnittlich etwa 8 bis 12 Schnitte vollzogen werden. Das macht bei dem Tagespensum eines Winzers über 10.000 Schnitte. Seit einigen Jahren können sie auf technische Unterstützung zurückgreifen. Die mit bloßer Muskelkraft betriebene Handschere wurde durch elektrische und pneumatische Scheren ersetzt.

Damit sind die Reben aber erst abgeschnitten. Im zweiten Arbeitsgang muss das Rebholz aus dem Drahtrahmen entfernt werden, eine Arbeit, die oftmals von Hilfskräften gemacht wird. Hier sind jedoch in den vergangenen Jahren einige vielversprechende Geräte entwickelt worden, die diese Arbeit übernehmen. Sie ziehen das abgeschnittene Rebholz aus dem Drahtrahmen nach oben und häckseln dieses auch sofort klein.

Quelle: http://www.rheinhessen.de

 

Orange!

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Die EDITION ORANGE, welche wir vor Weihnachten im Angebot hatten (http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/vg-bad-kreuznach/hackenheim/der-erste-im-anbaugebiet-nahe_17537502.htm) ist seit heute ausverkauft. Ab sofort gibt es KAULS ORANGE mit KAULWEIN Etikett.

Die vierte Weinfarbe:

KAULS ORANGE

aus Chardonnaytrauben 2015 von der Nahe

Best. Nr. 23/16 – 20,00  Euro/0,75 l

Bestellungen bitte über unsere Website http://www.kaul-hackenheim.de/weine/weinbestellung/

Weinlese 2016: Viel besser als erwartet

Und dies nach einem Vegetationsjahr, das  durch die Stress-Kombination aus einem sehr feuchtem, kühlen Frühsommer und dem Infektionsdruck des falschen Mehltaus den Winzern alles abverlangt hat –  schnelles Erkennen, praktikable Lösungen, entschlossenes Handeln, extremen Arbeitseinsatz, starke Nerven und eine doppelte  Portion Glück. Noch im Laufe des Sommers hatten wir einen Entwicklungsrückstand von über zwei Wochen  – dazu kam der Wettlauf mit der Kirschessigfliege beim Reifwerden der Trauben. Aber der September hat alles wieder gut gemacht. Mit sommerlichen Temperaturen hat er die Mostgewichte in die Höhe getrieben, die Trauben immer gut abgetrocknet, so dass der Mehltau keine Chance hatte und letztendlich damit auch der Kirschessigfliege den Garaus gemacht.

Nichtsdestotrotz sprechen wir in Rheinhessen von einem neidischen Herbst. Nicht wenige Weingüter waren von der guten Erntemenge völlig überrascht. Andere Winzer hatten in einigen Lagen jedoch  auch einen Totalausfall der Ernte zu beklagen. Nach aktuellen Schätzungen liegt die Erntemenge in Rheinhessen insgesamt nur geringfügig unter dem Niveau des Vorjahres. Die Qualität der geernteten Trauben war überall sehr gut, was vor allem der optimalen Aromareife der Trauben infolge sonniger Tage und kühler Nächte zu danken ist. Die Spitzenmostgewichte des 2015ers konnten nicht ganz erreicht werden, aber der neue Jahrgang spiegelt ein homogenes Bild von guten, reifen Trauben wider.

Die letzten Moste gären noch ganz langsam im Keller vor sich hin, die ersten Weine sind bereits abgefüllt und schon im Verkauf. Diese frühe Abfüllung ist aber eher die Ausnahme, denn die meisten Weine reifen über den Winter im Fass und werden erst im Frühjahr in Flaschen abgefüllt. Aber wir versprechen Ihnen, Ihre Geduld wird bestimmt belohnt …

zten Moste gären noch ganz langsam im Keller vor sich hin, die ersten Weine sind bereits abgefüllt und schon im Verkauf. Diese frühe Abfüllung ist aber eher die Ausnahme, denn die meisten Weine reifen über den Winter im Fass und werden erst im Frühjahr in Flaschen abgefüllt. Aber wir versprechen Ihnen, Ihre Geduld wird bestimmt belohnt …

Quelle: www.rheinhessen.de

Weinlese 2016: Ende gut, alles gut

Weinlese 2016: Ende gut, alles gut

So gut hat diese Weisheit noch zu keinem Weinjahrgang 014gepasst wie zu diesem. Viele Winzer haben die Weinlese schon beendet, die Traubenvollernter drehen ihre letzten Runden. Einige Weingüter sind noch im Finale ihrer Weinlese und lesen jetzt selektiv von Hand die hochreifen Riesling-Trauben.

 Die überaus positive Einschätzung des Jahrgangs ist allen gemein. Hatte man doch solche Bedenken um die diesjährige Ernte: Probleme mit Mehltau in einem sehr feuchten kühlen Frühsommer, im Laufe des Sommers ein Entwicklungsrückstand von über zwei Wochen und der Wettlauf mit der Kirschessigfliege beim Reifwerden der Trauben. Aber der September hatte alles wieder gut gemacht. Mit sommerlichen Temperaturen hat er die Mostgewichte in die Höhe Handlese getrieben, die Trauben immer gut abgetrocknet, so dass der Mehltau keine Chance hatte und letztendlich damit auch der Kirschessigfliege den Garaus gemacht.Jetzt gären viele Weine noch langsam im Keller vor sich hin. Auch das ist gut, denn die niedrigen Temperaturen der letzten Lesetage sorgen auf natürliche Weise ohne großen Energieaufwand für eine gekühlte Gärung und damit für fruchtige Weine.

Weinlese 2016 – Blick in den Weinberg

Einige Winzer zögern zwar noch immer mit dem Start der Lese, aber die meisten sind schon mittendrin im Herbstgeschehen. Durch das sonnige trockene Wetter der letzten Wochen besteht auch keine Eile und die Winzer können die Lese entspannt angehen.

 aimg_7428Die Entwicklung der Trauben liegt jetzt allerorten im Durchschnitt der Jahre, die Trauben mussten ja zunächst einmal den Rückstand aus dem wechselhaften Sommer aufholen. Momentan werden die frühen Rebsorten gelesen. Bezüglich der gefürchteten Kirschessigfliege waren die Winzer schneller und haben  die gefährdeten  roten Rebsorten Dornfelder und Regent einfach rechtzeitig gelesen. Diese gären bereits in den Kellern.Die Erträge sind bislang eher  moderat da im Frühsommer die Peronospora und im Spätsommer dann nochmal der Sonnenbrand für eine gewisse Ausdünnung gesorgt hat. Dies hat der Qualität aber keinen Abbruch getan. Der verbleibenden Trauben entwickelten sich prächtig und zeigen sich derzeit auch kerngesund. Die jetzt etwas kühleren Nächte und die warmen Tagestemperaturen sind für die Aromaentwicklung in den Trauben optimal. Auch die Weinsäuregehalte stellen sich jetzt auf moderate Werte ein. Der Reifezustand der Trauben ist in diesem Jahr extrem unterschiedlich. Das kann von Weinberg zu Weinberg schwanken. Hier wirken sich Entblätterungsmaßnahmen mit einhergehender Reifeverzögerung genauso aus, wie stark ausgedünnte Weinberge, bei denen sich die Traubenreife beschleunigt. So sind die Winzer jetzt nahezu täglich in den Weinbergen unterwegs, um den optimalen Lesezeitpunkt ihrer Trauben zu ermitteln.Die Winzer können mit den warmen Tagestemperaturen gut umgehen. Morgens, wenn es kühl ist, werden die weißen Trauben gelesen. Das gewährleistet einen langsamen Start in die Gärung. Die roten Trauben dagegen sollen schnell mit den Schalen angären und können deshalb bedenkenlos auch noch bei Temperaturen von über 20° C in den Mittagsstunden gelesen werden. Durch den überwiegenden Einsatz des Traubenvollernters lässt sich das auch gut planen.
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Ab der ersten Oktoberwoche wird die Lese der spätreifenden Rebsorten, also der Burgunder-, der Silvaner- und der Riesling-Trauben beginnen. Sicher gibt es einige Weingüter, die diesen Termin noch deutlich nach hinten verlegen, da sie einfach jeden Tag Sonnenschein nutzen wollen. Aber gerade die großen Betriebe und Genossenschaften haben einen genauen Plan, wann welche Sorten von den Winzern angelieferten werden dürfen.

Freuen Sie sich auf einen reifen fruchtbetonten Jahrgang, die ersten Kostproben vom 2016er gibt es derzeit als Federweißer schon überall zu probieren.