Unsere Kollegen und auch wir hatten schon über die Situation auf dem Flaschenmarkt berichtet.
Passend dazu die Meldung von heute:
Ein Abgeordneter des Europäischen Parlaments schließt angesichts der stark gestiegenen Preise für Weinflaschen Absprachen nicht aus - und fordert die EU-Kommission zu Ermittlungen auf.
Der deutsche Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Werner Langen (CDU), hat die Kommission der Europäischen Union aufgefordert, zügige Ermittlungen zu den gestiegenen Flaschenpreisen einzuleiten. Winzer quer durch Europa gehören zu den Leidtragenden der drastischen Preiserhöunge n der Glasindustrie. Im vergangenen Jahr waren die Tarife für Weinflaschen um beinah ein Drittel geklettert - was bereits den Europäischen Verband der Wein- und Spirituosenhändler zu einer Beschwerde veranlasste. Die EU soll nun rasch klären, ob die Erhöhungen mit illegalen Absprachen zusammenhängen. Einige der wenigen verbliebenen Hersteller hätten parallel zu den Aufschlägen die Produktion gedrosselt, hieß es von Kritikern.
Heute wird der europäische Markt für Weinflaschen von lediglich drei Konzernen dominiert: Owens-Illinois, Saint Gobain und Ardagh Glass geben als Begründung für die Preiserhöungen vor allem die gestiegenen Energiekosten und die Beschaffungspreise für das Rohmaterial der Glaserzeugung an. Einige Experten bezweifeln allerdings, dass dies die einzigen Gründe für die Aufschläge sind. (WF)
Quelle: Wein Plus Magazin
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