Seit einigen Tagen steht hier alles im Zeichen des Rebschnittes.
Der erste Arbeitsschritt des neuen Weinjahres ist neben der Weinlese per Hand, die zeitaufwendigste Arbeit des Jahres. Zuerst wird von einer Fachkraft der eigentliche Schnitt (pro Stock ca 5-10 Schnitte) durchgeführt. Ein Trieb des letzten Jahres bleibt stehen und wird später die Trauben des 2008er Jahrgangs ausbilden. Danach wird das, in den Drähten hängende Rebholz, von Aushilfskräften herausgezogen bzw. geschnitten und auf den Boden abgelegt. Je nach Rebsorte ist dieses Ausheben mehr ein herausschneiden, weil zum Beispiel der Riesling teilweise sehr stark verrankt ist. Einfacher und schneller gehts bei den Burgundersorten, welche diese ausgeprägte Rankfähigkeit nicht besitzen. Unsere Rieslingkollegen wissen natürlich auch darüber zu berichten. In den nächsten Wochen wird die Weinbergslandschft immer ein bisschen kahler werden und die Winzer beeilen sich mit dem Rebschnitt, um rechtzeitig vor dem Austrieb mit dem Biegen beginnen zu können.
Peter



Bernhard Fiedlers We(in)blog » Blog Archiv » Rebschnitt (1) sagte
[...] Deutschland bei Winzerblogger Thomas (hier eine Übersicht über seine vielen Beiträge zum Thema), bei den Gebrüdern Kaul, im Weingut Steffens-Keß und natürlich auch bei meinen Weinviertler Blog-Kollegen (hier und [...]