Bild zum Wochenende (38)
Bodenregeneration vor der Neupflanzung
Schönes Wochenende!
Foto: Peter Kaul
Datum: 10.11.2007
Ort: Hackenheim
Gerät: HP945
Bodenregeneration vor der Neupflanzung
Schönes Wochenende!
Foto: Peter Kaul
Datum: 10.11.2007
Ort: Hackenheim
Gerät: HP945
Glühwein hat lange Tradition
Mit dem Öffnen der ersten Weihnachtsmärkte beginnt hierzulande alljährlich die Glühweinsaison. Das Würzen des Weines hat in der Weinwelt eine sehr lange Tradition. „Schon die alten Römer haben ihren Wein teilweise mit Zucker und Gewürzen aromatisiert“, weiß Ernst Büscher vom Deutschen Weininstitut (DWI). Bereits von Apicius (30 v. Chr.) wird ein Rezept für Würzwein erwähnt, das heutigen Empfehlungen für Glühwein durchaus ähnelt: Zimt, Lorbeer, Sternanis, Koriander und Thymian sowie eine große Portion Honig sollte in den Wein gegeben werden, um ihn genussvoller und haltbarer zu machen.Zu den damaligen Zeiten konnten viele Weine sicherlich eine Geschmacksaufbesserung durch Gewürze vertragen. Heute sieht dies ganz anders aus.
Bei der Zubereitung von Glühwein lohnt es sich, auf die Qualität des Grundweins zu achten: „Für einen guten Glühwein empfehlen sich die fruchtbetonten deutschen Rotweine ganz besonders. Denn durch die Erwärmung kommen die Weinaromen, die oft an rote Früchte erinnern, besonders stark zum Ausdruck und ergeben eine wundervolle Harmonie mit den würzenden Zusätzen“, erläutert Ernst Büscher. Besonders glühweingeeignet sind gerbstoffarme Rotweinsorten, wie beispielsweise Portugieser oder Spätburgunder. Die Württemberger werden sicherlich einem Trollinger den Vorzug geben, ein Dornfelder empfiehlt sich für die Genießer, die es etwas kräftiger mögen.
Mittlerweile haben auch schon einige Winzer fertigen Glühwein mit individuellen Rezepten im Angebot. Ihn findet man auch auf vielen Weihnachtsmärkten – insbesondere in den Weinregionen.So wird der Glühwein zum Genuss:
Man nehme einen Liter heimischen Rotwein, süße ihn nach Geschmack mit Kandis oder Honig und füge dann eine in Scheiben geschnittene (ungespritzte) Zitrone oder Orange, vier Gewürznelken sowie eine Stange Zimt hinzu. Apfelstückchen verfeinern den Geschmack. Wenn man liebliche oder halbtrockene Rotweine verwendet, muss man entsprechend weniger nachsüßen.
Der Glühweinansatz sollte bei mittlerer Hitze erwärmt werden, ohne dass er siedet. Sonst gehen die filigranen Fruchtaromen verloren. Anschießend soll er bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten ziehen. Vor dem Servieren die Gewürze aus dem Wein entfernen. Glühwein genießt man am besten in Tee- oder Groggläsern.
Neben diesem Klassiker gibt es auch eine weiße Glühwein-Variante: Verwendet man Weißwein und ersetzt die Nelken durch eine Handvoll Rosinen, so hat man schon einen „Heißen Seehund“, wie man ihn ‚an der Waterkant’ liebt. Hierfür eignen sich besonders Sorten mit dezenter Säure, wie etwa Silvaner oder Müller-Thurgau.
Quelle: DWI
Vier Jahre alt ist unsere aktuelle Weinguts-Homepage vor ein paar Tagen geworden. Und viel älter wird sie wohl auch nicht werden. Denn wir arbeiten zur Zeit an dem Relaunch der Seite. Wir gehen davon aus, dass alles bis spätestens Weihnachten online ist.
Hier ein kleiner Vorgeschmack, der Screenshot der Startseite.

Wie angekündigt werden wir im Zuge dieser Aktualisierung auch unseren Weblog zumindest gestalterisch anpassen, vermutlich wird die Seite dann auch auf einen anderen Server umziehen.
Andreas
Mittagspause!
Schönes Wochenende!
Foto: Peter Kaul
Datum: 21.11.2007
Ort: St. Michael, Hackenheim
Gerät: HP945
Traditionell kommt der Primeur in Frankreich am dritten Donnerstag im November auf den Markt.
Nachdem dies früher immer mit spektakulären Helikopterlandungen und TV-Liveübertragungen verbunden war, ist es in den letzten Jahren, zumindest in Deutschland doch merklich ruhiger um diesen ersten Wein des neuen Jahrgangs geworden.
Seit einigen Jahren nutzen wir diese Gelegenheit, einen deutsch-französischen Abend zu verbringen. So auch vergangen Dienstag: Sechs verschiedene Primeurs aus dem Beaulolais und einer aus Südfrankreich (Preise von 1,49-3,50 Euro) wurden zusammen mit französicher Hirsch-, Enten und Schweineleberpastete, Wurst aus dem Burgund, Pate en croute und französischem Rohmilchkäse genossen.
Die Weine waren wie immer einigermaßen sauber, sehr frisch, mit dezenter Gamayfrucht und bei den Preisen erwartet natürlich auch niemand einen “premier cru”. Zu dieser (und nur zu dieser) deftigen Brotzeit passten sie aber dann doch ganz gut. Abschließend gabs noch 2007er aus der Region: “Uwes Sprössling” ein frisch gefüllter Perlwein, Rivaner und Dornfelder vom Weingut Desoi von der Nahe und einen Frühburgunder “blanc de noir” vom Weingut Valentinhof , Bonnheimer Hof.
Peter
In Nordirland hat ein riesiger Quallenschwarm eine Lachsfarm angegriffen. Was machen die Quallen so weit im Norden? Der Klimawandel… Auch der Weinreporter vermeldet: Nord- und Ostsee werden immer wärmer. Im Drink Tank findet sich eine erschreckend große Auflistung solcher Meldungen. Und irgendwie erinnert dieses Szenario an Frank Schätzings Bestseller “Der Schwarm”.
Silke Fritz hat eine Rezension verfasst (erschienen Anfang des Jahres in der Allgemeinen Zeitung Mainz) und stellt uns diese zur Veröffentlichung zur Verfügung. Vielen Dank!
Gefahren aus dem Meer
Gestern Mittag war es soweit. Unser Besucherzähler hat die 20.000 erreicht. Wie angekündigt haben wir den 20.000sten Besucher gesucht und hätten ihm gerne unser Probierpaket mit 2006er Kaulwein zugeschickt. Leider hat sich aber niemand gemeldet.
Glück für den Zweitplatzierten (oder in dem Fall: Schwein gehabt). Wir haben uns entschieden, ihn statt dessen mit drei Flaschen zu belohnen. Und wer war´s? Wolf vom Hausmannskostblog (Ja, genau der, dem wir die Sangiovese-Weinrallye zu verdanken haben). Wolf konnte uns den Screenshot mit der 20.001 schicken.
Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Wein!
Allen anderen 20.000 sei an dieser Stelle nochmal herzlich gedankt für die Besuche auf unseren Seiten. Als wir vor gut einem Jahr mit dem Kaulwein-Weblog angefangen haben, hat keiner von uns gedacht, dass sich so regelmäßig so viele Besucher hierher verirren. Das hat uns ermutigt, das Weblog-Provisorium (insbesondere hinsichtlich des Seitendesigns) in Kürze in einer überarbeiteten Version zu - wie sagt man so schön - relaunchen.
Andreas
Wolf von Hausmannskost hat es in der Zusammenfassung von Weinrallye #5 bereits angedeutet: Wir haben uns ein Thema für die Weinrallye #7, die am 10. Januar über die virtuelle Bühne geht, ausgedacht.
Wir haben lange überlegt und sind schließlich auf eine etwas kuriosere Herangehensweise gekommen. Wir sind sehr gespannt auf die Resonanz auf unser Thema:
Alles außer Glas
“Trinkbare” Weine aus Tetra Pak, Bag in box und Co.
Weinrallye #6 ist bereits in Sichtweite. Lars Breidenbach von Schreiberswein hat das Thema bekannt gegeben und will wissen: “Mit welchem Schaumwein feiert ihr ins neue Jahr?” Darauf finden wir sicher eine passende Antwort. Nachzulesen am 18. Dezember.
Andreas
Weinrallye #5 ging in der letzten Woche leider ohne unsere Beteiligigung über die Bühne. Wir haben uns sehr schwer getan mit dem Thema Sangiovese nicht toskanischen Ursprungs. Bis zum Schluss hielten wir nach einem Erzeuger aus Rheinhessen oder von der Nahe Ausschau. Leider Fehlanzeige. Aber es haben sich wieder einige Weblogs unter Federführung von Hausmannskost an der Rallye beteiligt, hier die Zusammenfassung.
Andreas