
Wir waren in Finnland und Norwegen. Haben uns bis zum Nordkapp durchgeschlagen, die Fjorde gesehen, endlose finnische Wälder durchquert, uns von Mosquitos beissen lassen, in der Sauna geschwitzt und die Ostsee befahren.
Wein wächst da oben keiner. (Noch nicht…) Kulinarisch gibt es lohnenswertere Reiseländer. Die finnische Küche ist eher deftig und nahrhaft. Bei dem Klima kein Wunder. Aber einige Spezialitäten findet man auch dort.
Riisipiirakka, die tradionellen Reispiroggen oder aber diverse Fischgerichte wären hier zu nennen. Spiegel Online hat sich dieses Themas gestern angenommen: Fisch im Roggenteig.
Und noch eine Spezialität gibt es dort, die man in anderen Ländern nicht findet: Rentier.
Zu Dutzenden begegnet man den Helfern des Weihnachtsmannes dort, jenseits des Polarkreises, auf der Straße. Diese Begegnungen schwanken von beeindruckendem Naturerlebnis über kurze Schrecksekunden bis zu Unverständnis über das Verhalten dieser Tiere, sie springen schon gern mal ohne Vorwarnung vor die Stoßstange…
Hier ein paar Impressionen von der Straße:





Nicht selten enden die Rentiere als Salami, …

… in schmackhaften herzhaften Gebäckstücken, …

… oder - die edele Variante - als Lende im Speckmantel mit Preiselbeeren.

Für nicht ganz billige € 24 gab es die Lende auf dem Bootsrestaurant “Swarte Rudolph” in Turku. Natürlich konnte ich nicht anders in einem Restaurant mit Namen Rudolph, als dann auch Rentier zu essen.
Leider hatte das sonst ganz gut sortierte Lokal nur einen halbtrockenen roten Hauswein auf der Karte. Das schien dann doch nicht das geeignete Getränk. So musste ein schnödes finnisches Bier herhalten. Auch lecker.
Andreas


