Archiv fürMai, 2007

Winzer Ländermatch in Neusiedl/AT

Österreich 2007

Am morgigen Freitag findet in Neusiedl am Neudsiedler See im österreichischen Burgenland ein Länderkampf der ganz besonderen Art statt.

Weinwerk BurgenlandBevor man uns am Samstag die Chance gibt Revanche für die Fußball-Niederlage im vergangenen Jahr zu nehmen, kommt es im Weinwerk-Burgenland zum Wein-Gipfel.

Anders als auf dem Sportplatz wird es beim Winzer-Ländermatch keine Verlierer geben. Und als Gewinner dürfen sich die Besucher fühlen.

Mit von der Partie sind die folgenden WEINELF-Winzer:

Den Rest des Beitrags lesen »

Kommentare

Meisterschaften im Degustieren

Der SiegerDie diesjährigen deutsch-östereichischen Meisterschaften im Weindegustieren der Weinzeitschrift Vinum haben einen Sieger. Es ist weder ein Deutscher noch ein Österreicher, sondern ein Italiener: Pietro D’Alto (Foto: VINUM) heißt er, wohnt in Marburg und arbeitete dort in einem italienischen Restaurant als Sommelier.

Nach der Vorrunde, die noch in Eigenregie zu Hause durchzuführen war und an der nach Angaben des aktuellen VINUM-Heftes 2.200 Weinnasen teilgenommen haben, blieben 150 Kandidaten für das Halbfinale übrig.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kommentare

Vom Pfingst-Unwetter verschont

In Mainz musste ein Musikfestival der Witterung wegen unterbrochen werden, der dazugehörige Zeltplatz wurde gleich mit evakuiert, an der Mosel kam Winzer- und Bloggerkollege Harald Steffens noch einmal mit einem blauen Auge davon, während in der Eifel die Hagelkörner eine imposante Größe erreichten und im Westerwald, wo ich bei einer Hochzeit weilte, kamen immerhin noch erbsengroße Eiskugeln vom Himmel.

Bei uns im westlichen Rheinhessen blieb es glücklicherweise ruhig, von kräftigem Regen abgesehen. Glück gehabt…

Andreas

Kommentare

Blogroll update: Weincasting

Wir haben einen weiteren Weinweblog unserer Linkliste hinzugefügt. Die Seite weincasting.com nähert sich in einer etwas umgangssprachlicheren aber dadurch nicht weniger unterhaltsamen Herangehensweise dem Thema Wein.

Andreas

Kommentare

Die “Rache” für die “Rache von Cordoba”

Österreich 2007

Die Leser der ersten Stunde werden sich vielleicht noch erinnern. Anfang September 2006 (unser erster Weblog-Eintrag) spielte die WEINELF Deutschland gegen eine Mannschaft österreichischer Winzer.

Die Begegnung im Olympiastadion München - damals als “Rache für Cordoba” apostrophiert - ging mit 1:2 verloren.

Den Rest des Beitrags lesen »

Kommentare (4)

Das Bild zum Wochende (12)

Früher als üblich: Die Rebblüte

Rebbluete

Die ersten Gescheine blühen: Spätburgunder Hackenheimer Kirchberg

Nähere Informationen zur Rebblüte finden Sie hier, hier oder hier.

Wir wünschen ein schönes Pfingstwochenende

Foto: Peter Kaul
Datum: 24.05.2007
Ort: Hackenheimer Kirchberg
Gerät: HP945

Kommentare

Weintipp in der Westdeutschen Zeitung

Da ist uns doch neulich ein Presseausschnitt ins Haus geschneit, über den wir uns ganz besonders gefreut haben. Weinjournalist Wolfgang Faßbender schreibt in der Westdeutschen Zeitung vom 7. April “Geiz ist geil kennt keine Hanglage”.

Faßbender erklärt, warum Weine, die im Supermarkt für 1,99 Euro über den Ladentisch gehen keine handwerklich gemachten Weine von Winzern sein können. Diese Preise können realisiert werden, wenn der Wein industriell hergestellt wird, sprich in großen Mengen, damit die Kalkulation aufgeht. Der Wein darf am Ende nicht mehr als 0,75 Euro kosten, denn dazu kommen ja noch Kosten für Flasche, Verschluss, Gewinnspanne beim Handel etc.

Danach stellt der Autor die Kalkulationsgrundlage der kleineren Betriebe, der Familienweingüter gegenüber, wie wir eins sind. Und völlig richtig stellt er fest, dass in der Rechnung dieser Betriebe die Arbeitsleistung von Familienmitgliedern mit eingerechnet ist - ohne Bezahlung.

Hier sei ein kleiner Exkurs erlaubt: Unsere Oma feiert heute Ihren 91ten Geburtstag. Im letzten Herbst war sie noch in der Weinlese und ich wüßte nicht, was sie in diesem Jahr davon abhalten sollte, wieder bei der Ernte zu helfen… Herzlichen Glückwunsch Oma!

So, jetzt wissen Sie, warum die Weine bei uns keine 1,99 kosten können.

Den Text zu unserem ProEquis Riesling, den Faßbender in dem Artikel außerdem vorstellt, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten:

Westdeutsche Zeitung

Andreas

Kommentare

Neulich in München: Weißwürste

Nachdem ich im vergangenen Jahr um kurz nach 12 Uhr Mittags in einem Münchener Wirtshaus vom Kellner, die in München irgendwie einen ganz besonderen herben Charme ausstrahlen, mehr oder weniger ausgelacht wurde, als ich ein paar Weißwürste bestellte, hab ich der Münchner Tradition, wonach Weißwürste das Mittagsläuten nicht erleben dürfen, am Samstag eins ausgewischt.

Genau drei Minuten vor zwölf haben wir im Donisl am Marienplatz Platz genommen (zugegeben, es gibt sicher ausgefallenere Geheimtipps für das Weißwurstfrühstück), eine weitere Minute später habe ich dann ein Paar Weißwürste bestellt. Ein kritischer Blick auf die Kirchturmuhr der Peterskirche seitens der Kellnerin und die Bestellung war angenommen.

München

Den Rest des Beitrags lesen »

Kommentare

Fußballspielen mit Horst Eckel

Am Donnerstag war es also soweit. Das Spiel der WEINELF Deutschland mit Peter und mir gegen das Filmteam von “Das Wunder von Bern”. Am Ende stand es 1:6 aus unserer Sicht.

WEINELF und Horst Eckel
Die WEINELF (in Wirklichkeit waren wir nicht elf, sondern 26)
und der Weltmeister Horst Eckel! - Foto: Robert Dieth

Neben den bereits erwähnten vier Fakten zum Spiel, möchten wir noch Folgendes festhalten:

Den Rest des Beitrags lesen »

Kommentare (4)

Das Bild zum Wochende (11)

Weinbergschnecke (Helix pomatia Linnaeus)

Weinbergschnecken

Man findet Weinbergschnecken an schattigen und feuchten Orten besonders auf kalkhaltigen Böden, da sie zum Aufbau ihres Hauses große Mengen an Kalk benötigen. Saure Böden meiden sie. Direkte Sonne vertragen sie nicht und sie sind deshalb vor allem nachts zum Fressen unterwegs. Bei warmen Regenwetter kann man Weinbergschnecken jedoch auch tagsüber finden.

In freier Natur können sie ein Alter von acht Jahren erreichen, bei Gehegeschnecken ist bei guter Pflege eine Lebenserwartung von 20 Jahren nicht selten. In der Regel beenden aber ihre zahlreichen Feinde, z.B. Igel, Spitzmäuse und Drosseln ihr Leben viel früher.

Weinbergschnecken stehen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie auch in vielen anderen Ländern, unter Naturschutz (in Deutschland: „besonders geschützt“ nach Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung).

Sie stammen deshalb für die Gastronomie aus Schneckenzucht und sind besonders in Frankreich eine beliebte Delikatesse. Man isst in der Regel ein halbes oder ein ganzes Dutzend als Vorspeise, in „Schneckenpfännchen“ mit Kräuterbutter im Backofen gegart.

Dazu ein Rezept meiner Schwiegermutter Michelle Robin aus Tossiat:

Beurre d’escargot – Schneckenbutter

Für 120 Schnecken (eignen sich zusammen mit der Butter auch sehr gut zum portionierten Einfrieren und man hat im Notfall immer ein originelle Vorspeise für unangemeldete Gourmets im Hause)

325 gr. Butter
15 gr. Salz
4 gr. Pfeffer
35 gr. Petersilie, gewaschen, getrocknet und gehackt
20 gr. Knoblauch, geschnitten und gepresst
10 gr Schalotten
1 Spritzer Pastis
1 Spritzer Dijon Senf

Alle Zutaten gut verrühren und auf die Schnecken verteilen (zum Einfrieren optimal sind gekaufte Schneckenhäuser) und im Backofen in den Schneckenpfännchen bei 200 Grad erhitzen, bis die Butter verläuft und erste Blasen entstehen (geht sehr schnell!). Sofort heiss servieren.

Wir empfehlen dazu Bauernbrot und einen frischen, trockenen, säuremoderaten Weisswein (z.B. ein junger Chardonnay aus Bugey).

Guten Appetit und ein schönes Wochenende!

Peter

Foto: Willi Kaul
Datum: 11.5.07
Ort: Hackenheimer Kirchberg
Gerät: HP M627

Kommentare

« Vorherige Einträge