Archiv fürApril, 2007
Das Bild zum Wochende (8)
Können Sie es riechen?

Pain du campagne (Bauernbrot) der Boulangerie Bruno Girard aus Tossiat, der Partnergemeinde Hackenheims. Gebacken wird ausschließlich im Backofen mit Holzfeuer. Wer jemals ein solches Exemplar zum Frühstück mit selbstgemachter Brombeermarmelade genossen hat, der weiß wovon ich schreibe!
Deswegen sind einige Baguettes und Flutes neben frischem Ziegenkäse, Wurst, Pasteten und einigen Flaschen Wein immer bei uns Gepäck wenn wir die Rückreise von Sandrines Eltern in Tossiat nach Deutschland antreten.
Schönes Wochenende!
Foto: Peter Kaul
Datum: 13.04.2007
Ort: Tossiat, Frankreich
Gerät: HP945
Neulich in Hamburg: Die kleine Konditorei
Wie erwähnt hielt ich mich vergangenes Wochenende in Hamburg auf. Dort gibt es eine der besten Bäckereien der Republik, so die Beurteilung des Zeitschrift “der Feinschmecker”.
“Die kleine Konditorei” findet man im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, in der Lutterothstraße Ecke Heussweg.
Und genau auf dem Heussweg fing auch die Schlange an, in die ich mich am Sonntag morgen einreihte (Die Konditorei hat Sonn- und Feiertags von 8 bis 18 Uhr geöffnet).
Der Eingang war noch in weiter Ferne. Ich war schon etwas geschockt aber die Schlange wurde schnell kleiner.
Glücklicherweise hatte das Wetter in Hamburg an diesem Wochenende ein Einsehen. Herrlicher Sonnenschein machten das Schlange-Stehen mehr als erträglich.
Junge Rieslingreben und kein Regen in Sicht
Nachdem (normalerweise) Mitte April, Anfang Mai der Boden langsam abgetrocknet ist und sich erwärmt hat, die Temperaturen konstanter geworden sind (kann man in diesem Jahr natürlich alles vernachlässigen), ist die Zeit der Rebenpflanzungen gekommen.
Wir haben gestern zwei Parzellen im Hackenheimer Sonnenberg mit Riesling gepflanzt. Idealerweise geschieht das heutzutage in Flach- und Hanglagen mit der Rebenpflanzmaschine. Diese lasergesteuerte (damit die Zeilen exakt gerade werden) Maschine wird von einem großen Traktor gezogen, schneidet den Boden auf, setzt die Propfreben ein und drückt die Erde danach wieder an.
Der große Vorteil dieser maschinellen Pflanzung ist neben dem arbeitswirtschaflichen Aspekt die Tatsache, dass die Reben bei schwierigen Anwuchsbedingungen (z.B. Trockenheit nach dem Pfanzen oder sehr schwerer Boden) deutlicher besser anwachsen als die per Hand gesetzten. Dabei müssen in der Regel (je nach Größe des Pflanzloches) die Wurzeln relativ kurz geschnitten werden, damit sie sich beim in die Erde drücken nicht nach oben stellen. Maschinell gepflanzt können die Rebwurzeln in Originallänge (20-30 cm) bleiben und dienen so als Wasser und Nähstoffpuffer bis sie sich dem Boden fest angeschlossen haben (was bei den oben erwähnten erschwerten Bedingungen natürlich etwas länger dauern kann).
13. - 15. Juli: “Rendezvous am Kapellsche”
Das Weinfest auf dem Hackenheimer Kirchberg rückt näher.
Zum vierten Mal findet es in diesem Jahr statt. Das Programm und weitere Details gibt es jetzt auf der RaK-Homepage oder auf dem neuen Flyer, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten… s.u.
Wie jedes Jahr empfiehlt es sich auch in diesem Jahr, rechtzeitig Zimmer zu buchen, wenn man beabsichtigt, beim Fest dabei zu sein. Auch die Zimmeranfrage kann man auf der RaK-Homepage abschicken.
Neulich in Hamburg: Korkensammelstelle
Wohin mit den gebrauchten Weinkorken? In der Osterstraße im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel kann man sie bei der Weinhandlung “Winklers Winery” einfach vor die Tür legen…
Prof. Hans R. Schultz: Klimawandel im Weinbau
Das Thema Klimawandel ist in aller Munde, auch wir haben an dieser Stelle bereits darüber nachgedacht, am anderen Ende der Welt macht man sich auch so seine Gedanken, in Köln waren es am 15. April über 30 Grad und die Freibäder lassen hektisch Wasser in ihre Becken, um die Eröffnung der Badesaison vorzuziehen.
Ist das ein zufälliges meterologisches Phänomen oder doch der Vorbote bzw. die Ausprägung des Klimawandels?
Für Prof. Hans R. Schultz von der Forschungsanstalt Geisenheim (auf dem Bild in seinem Freizeit-Outfit, dem WEINELF-Trikot) ist die Sache klar:
Wir stecken mittendrin in der Entwicklung.
Welche Auswirkungen hat der Klimawandel für den Weinbau? Prof. Schultz hat sich am 23. April beim Internationalen Riesling-Symposium in Stuttgart zu diesem Thema geäußert und uns eine Zusammenfassung seines Vortrages zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank dafür!
Riesling und der Klimawandel – Wann wird die Lage kritisch?
Das Bild zum Wochende (7)
Spätburgunder am Hackenheimer Kirchberg

Der Austrieb geht nach zwei Wochen sommerlichen Temperaturen sehr zügig von statten. Mitterweile beträgt der Vegetationsvorsprung in den guten Lagen mehr als zwei Wochen im Vergleich zum Jahresdurchschnitt. Gut zu erkennen die Doppeltriebe: zwei manchmal sogar drei Triebe wachsen aus einem Auge, typisch für alle Burgundersorten.
Wir werden in den nächsten Tagen einen dieser Doppeltriebe entfernen, um zu verhindern, dass durch dieses unkontrollierte Wachstum die Triebe und die späteren Trauben ineinander wachsen und so Verdichtungen in der Laubwand mit allen Nachteilen (Luftundurchlässigkeit, langsames Abtrocknen der Blätter und Trauben, dadurch unter Umständen verstärkte Fäulnisgefahr der Trauben im Spätsommer…) entstehen.
Foto: Peter Kaul
Datum: 19.04.2007
Ort: Kirchberg, Hackenheim
Gerät: HP945
Presseschau
Unser Auftritt bei der Weinmesse in Ceyzeriat war der Bad Kreuznacher Allgemeinen Zeitung und auch der Rheinzeitung eine Meldung wert.
WEINELF 1 - SV Wehen Equipe Speciale 5
… oder doch 6 ?
Ehrlich gesagt ich weiss es nicht mehr.
Wir sind gerade zurück aus Wehen. Der erste Eindruck: Im Frühling in Rheinhessen ins Auto und im Herbst in den Höhen des Taunus fröstelnd wieder ausgestiegen. Interessantes Kleinklima haben die da in Wehen-Taunusstein.
Aber wir waren ja zum Fußballspielen dort und eins war uns klar, als unser Torwart Jürgen Fladung, selbst mal aktiver Kicker beim SV Wehen, uns die Namen unserer Gegner aufzählte: Das wird ein interessanter Vergleich. Allen voran der aktuelle Coach der Wehener Regionalligamannschaft Christian Hock, ehemaliger Profi in Mainz, Mönchengladbach und Offenbach.
Wir wollten gegen die Traditionsmannschaft der Taunussteiner unser 4-4-2-System einstudieren, damit wir am 17. Mai gegen das Filteam von “Das Wunder von Bern” mit Weltmeister Horst Eckel nicht allzu alt aussehen. Da die Filmjungs alles erstklassige Kicker sind, bot es sich an mal gegen eine ähnlich gut bestückte Truppe zu spielen.
Die Messe Düsseldorf veranstaltet alljährlich die wichtigste deutsche Weinmesse, die 


